Wie modern ist das aktuelle Paradigma der Elternschaft?

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Derzeit gibt es ein Erziehungsparadigma von emotional eingebundenen, fürsorglichen und liebevollen Eltern-Kind-Beziehungen. Dies kann sich in Aktivitäten wie Kindern vorlesen, Zeit im Park verbringen, mit ihnen spielen, für sie singen, Spielzeug kaufen und sich anziehen usw.

Wie modern ist dieses Paradigma der Elternschaft? Hat die Forschung eine allgemeine Schlussfolgerung darüber ergeben, ob das aktuelle Paradigma "modern" ist? (z.B. gefördert von denselben Kräften, die die Menschenrechte, die 1948 von der UNO offiziell gestempelt wurden, und die direkteren Kinder-Menschenrechte, die 1959 von der UNO gestempelt wurden, hervorgebracht haben). Mir sind anekdotische Beweise dafür bekannt, dass einige Oberschichten (einschließlich Adel und Könige, insbesondere Frauen) liebevolle Eltern-Kind-Beziehungen fördern (hauptsächlich durch Literatur und Geschichte). Im weiteren Sinne fand ich diese Rezension eines Buches aus dem Jahr 1976 zum Thema "westliche Kultur" von der Römerzeit bis zum 19. Jahrhundert und kam zu dem Schluss, dass

Das hier gezeigte Bild zeigt den lieblosen Umgang mit Kindern in der Vergangenheit, als der Missbrauch von ihnen die hingebungsvolle Fürsorge bei weitem überstieg.

Ich habe keine Ahnung, ob dieses +45 Jahre alte Bild noch gilt (Rezension bezeichnete dies als zu wenig erforschtes Gebiet). Es wäre interessant, andere Kulturen und spezifische historische Umgebungen zu kennen (z. B. alte asiatische Kulturen, klassische Antike, Mittelalter, Maya-Reich, Stammesgesellschaften,…). Trotzdem ist alles, was hilft, eine Vorstellung von der modernen Sicht der Frage zu bekommen, willkommen.


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